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Costa Rica mit Kindern

  • Autorenbild: Julia
    Julia
  • 26. Juni 2025
  • 18 Min. Lesezeit

Impressionen


Auf unserer rechten Seite glitzert der Pazifik, den wir das erste Mal in unserem Leben sehen. Links taucht die berühmte Walflosse des Marino Ballena Nationalparks auf, ein Strandabschnitt, der nur bei Ebbe zu sehen ist. Kurz darauf taucht vor uns die Osa Peninsula auf. Dschungel, der bis ans Meer reicht, kleine Felseninseln, an denen die Gischt hochspritzt. Von Gebäuden oder Menschen keine Spur – der Corcovado Nationalpark gilt als der Ursprünglichste in Costa Rica.

Wir sitzen direkt hinter den zwei Piloten in einer kleinen Propellermaschine. Als diese in den Sinkflug geht, können wir uns kaum vorstellen, wo zwischen all diesen Baumgipfeln wir gleich landen werden. Und tatsächlich, die Landebahn des Bahia Drake Airports ist recht überschaubar. Es gibt nur ein kleines Abfertigungshäuschen, wo uns unser gut gelaunter und herzlicher Gastgeber begrüßt.

Die erste Woche unserer achtwöchigen Costa Rica und Ecuador Reise beginnt und sie soll eines unserer Highlights werden – paradiesische Strände, die Herzlichkeit der Ticos und eine unglaubliche Tier- und Pflanzenwelt erwarten uns.

Spaziergang durch den Regenwald zum Strand
Spaziergang durch den Regenwald zum Strand


Inhaltsverzeichnis




Vom Traum zur Reise – Warum Costa Rica?


Als sich die Möglichkeit bot, zwei Monate frei zu nehmen, war das nur im Januar und Februar möglich. Als echte deutsche Nordlichter sind wir nicht grade Schneeliebhaber. Eine Europareise fiel daher für uns raus.

Für die erste Fernreise unserer Kinder (und auch unsere) wünschten wir uns ein Land, das relativ sicher und einfach zu bereisen ist und eine gute Infrastruktur hat. Für Südostasien konnte mein Mann sich nicht so richtig begeistern, sodass ich bei der Recherche relativ schnell in Costa Rica landete.

Die Bilder, die sich da auftaten, ließen uns nicht lange zögern. Noch dazu hat Costa Rica sich dem Voranbringen des Ökotourismus verschrieben und dafür in zahlreiche Wiederaufforstungsprojekte und Einrichtung von Nationalparks und Schutzzonen investiert. Im Vergleich zu seinen Nachbarstaaten gilt es zudem als relativ sicher.


Reiseroute Costa Rica


Tag 1: Ankunft am Aeropuerto Internacional Juan Santamaría, Alajuela

Tag 3: Drake Bay, Osa Peninsula

Tag 10: Monteverde

Tag 13: Montezuma, Nicoya-Halbinsel

Tag 17: Curubandé (Rincon de la Vieja Nationalpark)

Tag 20: Bijagua de Upala ( Tenorio Nationalpark)

Tag 23: El Castillo (Vulkan Arenal Nationalpark)

Tag 26: Abreise ab Aeropuerto Internacional Juan Santamaría, Alajuela


Anfahrt


Was hatten wir uns nicht für Sorgen gemacht wegen des Langstreckenflugs! Mit diversen Beschäftigungsmöglichkeiten und Snacks machten wir uns einen Tag vor Abflug mit dem Zug auf zum Flughafen Amsterdam. Die Zugfahrt sollte sich aufgrund von Verspätungen und Zugausfällen als der anstrengendste Part unserer Anreise erweisen.

Aufgrund des langen Fluges empfanden wir die Übernachtung direkt am Flughafen als stressfreiste Option und würden es so auch wieder machen.

Von Amsterdam aus flogen wir mit KLM in etwa 12 Stunden direkt nach San José. Wir erhielten Plätze im hinteren Teil des Flugzeugs und konnten auf den mittleren vier Plätzen alle zusammensitzen. Um uns herum saßen mehrere Familien und die Stimmung war recht entspannt. Es gab die Möglichkeit, hinten im Servicebereich einige Schritte herumzulaufen und aus dem Fenster zu schauen. Permanent gab es wirklich gutes Essen, Snacks oder Getränke.


Costa Ricas einziger internationaler Flughafen liegt nicht direkt in der Hauptstadt San Jose, die wir nicht besuchten, sondern in der kleinen Stadt Alajuela. Hier verbrachten wir die ersten zwei Nächte. Unser Hostel organisierte die etwa zehnminütige Taxifahrt ins Zentrum – viele Hostels bieten diesen Service an. Zuvor mussten wir allerdings nach Erledigung aller Einreiseformalitäten noch durch eine Gepäckkontrolle, in der unser gesamtes Gepäck durchleuchtet wurde. Grund dafür ist das Einfuhrverbot für die meisten (frischen) Lebensmittel.

Im Taxi wurde unser europäisches Sicherheitsbedürfnis auf die erste harte Probe gestellt: Nicht alle Anschnallgurte funktionierten, die in naiver Unwissenheit erbetenen Kindersitze existierten nicht und keines der Fenster in den klapprigen Türen ließ sich schließen. Während der Fahrer in halsbrecherischem Tempo gen Hostel sauste, und es um uns herum bereits stockfinster war, war die warme, feuchte, tropische Luft der erste tiefe Eindruck, den wir von unserem Reiseland bekamen.


Warten auf den Flug
Warten auf den Flug

Stopp 1: Alajuela


Achja, Alajuela – es sollte nur ein kleiner Zwischenstopp von zwei Nächten werden, ehe es weiter in den Corcovado Nationalpark gehen sollte. Wir wollten kurz ankommen, uns akklimatisieren und einige Dinge erledigen. Doch irgendwie war es deutlich mehr. Es war unser erster Tag in Mittelamerika, unser erster Sonnenaufgang, unsere ersten Worte Spanisch beim Versuch, einen Kaffee zu bestellen (aus „sin azúcar“ wurde „siiiiii, azúcar“ - aber egal, er schmeckte toll!). Wir staunten das erste Mal über bunte Vögel in den Bäumen und die schachbrettartig angelegten Straßen, die wir auf unserer Reise noch häufig finden sollten. Und vor allem war es ein Kontrast zu den anderen, touristischeren Gebieten in Costa Rica, in denen das „Pura Vida“ manchmal implizierte, dass es in einem Land wie diesem kein Elend geben konnte. Der erste Mensch, der tagsüber mitten auf dem Gehweg schlief blieb leider keine Ausnahme. Auch später fiel uns auf, dass viele Menschen in Barracken in scheinbar sehr ärmlichen Zuständen leben. Vor diesem Hintergrund holte Alajuela uns ein bisschen in die Realität.

Ansonsten ist es eine ganz nette Möglichkeit, mit zwei kleinen Kindern erstmal anzukommen ohne direkt ins krasse Urlaubsprogramm einzusteigen. Nicht weit von unserem Hostel gab es einen tollen Spielplatz auf einem Platz, von dem aus sich ganz nebenbei ein paar Eindrücke aus dem Kleinstadtleben einer costaricanischen Stadt gewinnen ließen.


Spielplatz in Alajuela
Spielplatz in Alajuela

Stopp 2: Drake Bay, Corcovado Nationalpark, Osa Peninsula


Wir waren im Paradies angekommen.

Die Osa Peninsula ist zwar schon touristisch erschlossen, man muss aber ein bisschen Organisation und Geduld aufwenden, wenn man sie besuchen will. Massentourismus findet man hier nicht – für uns ein perfekter Ort.

Die Halbinsel ist „unten links“ in Costa Rica, also im Südwesten, nicht weit entfernt von der Grenze zu Panama. Auf ihr befindet sich der Corcovado Nationalpark, ein Tierparadies, das man nur in Begleitung eines Guides bzw. einer geführten Tour erkunden darf. Die Anzahl der Besucher, die den Nationalpark pro Tag besuchen dürfen, ist limitiert.

Die zwei wichtigsten Orte auf der Osa Peninsula sind Puerto Jimenez im Süden und Drake Bay im Norden. Puerto Jimenez ist mit Bussen oder dem eigenen Auto (am besten: Allrad-Antrieb) zu erreichen.

Wir entschieden uns für Drake Bay, nicht zuletzt, weil es durch die fast schon abenteuerliche Anreise noch ein bisschen abgelegener ist. Auch hier gibt es wohl die Möglichkeit, mit dem eigenen Auto anzureisen, wobei die Straßen nicht besonders gut ausgebaut und je nach Wetterlage schwer befahrbar sind.

Die meisten erreichen den Ort allerdings entweder per Boot oder mit der Propellermaschine. Mit letzterer flogen wir von Alajuela nach Drake Bay (bei dem Inlandsflughafen handelt es sich um ein kleines Gebäude nahe des internationalen Flughafens mit eigener Gepäckabfertigung). Wir saßen direkt hinter den Piloten und hatten wunderbare Ausblicke auf den Regenwald und das Meer, ehe wir auf dem Flughafen nahe Drake Bay landeten. Einige Passagiere blieben sitzen, um nach Puerto Jimenez weiterzufliegen. Draußen empfing uns die tropische warme, feuchte Luft. Über die kleine Landebahn gelangten wir zu einer winzigen Halle, in der wir bereits von unserem Gastgeber erwartet wurden. Mit diesem hatten wir im Vorfeld einen Transport zu unserer Unterkunft verabredet, die 9km außerhalb von Drake Bay lag.

Die Sunset Tucano Lodge war eines der Highlights unserer Reise. Geführt von Guillermo und seiner Familie liegen die wenigen Hütten auf einer Anhöhe an der Playa Las Caletas, umgeben von einem Garten. Jede Hütte hatte statt Fenstern Moskitonetze, sodass du frühmorgens die Unterhaltung der Brüllaffen verfolgen kannst, und eine Veranda mit Hängematten. Gegessen wurde dreimal am Tag unter einer Art Pavillon. Die Ehefrau des Besitzers gab sich große Mühe (und das erfolgreich), die sonst eher fisch- und fleischhaltigen Gerichte vegetarisch abzuändern.

Von hier aus unternahmen wir mehrere Ausflüge oder genossen einfach die wunderbaren, häufig menschenleeren Strände in der Umgebung. Die Brandung war teilweise stark, an anderen Tagen wiederum konnten wir problemlos schwimmen gehen. Generell würde ich hier allerdings aufpassen, grade mit kleinen Kindern. Kleiner Tipp: Mit einem guten Taschenmesser kann man die herumliegenden Kokosnüsse öffnen und frisches Kokoswasser trinken.

Playa Iris, "unser Strand"
Playa Iris, "unser Strand"

Es werden viele geführte Ausflüge angeboten, darunter Canyoning, (mehrtägige) Wanderungen in den Nationalpark, Schnorchelfahrten zur Isla del Cano, Delfintouren usw. . Hier hatten wir beschlossen, uns aufzuteilen, sodass jeweils ein Erwachsener alleine eine Tour machen konnte. Während der Papa sich fürs Canyoning durch den Regenwald entschied, unternahm ich eine Tour durch den Corcovado Nationalpark. Dieser beinhaltete zunächst eine wirklich wunderschöne Bootstour entlang der Küste, inklusive wet boarding. Da ist dieser Regenwald, der direkt über der Küste aufragt, jeden Felsvorsprung einnimmt, da sind einsame Strände, da steigen Papageien und andere Vögel in Luft und du kannst gar nicht begreifen, dass du wirklich hier sein darfst.

An der Sirena Rangerstation angekommen ist man kurz irritiert, plötzlich wieder viele Menschen zu sehen (alle Besucher des Tages kommen hier einmal um acht Uhr und einmal um 10 Uhr auf einmal an), diese verteilen sich dann aber zügig . Unterwegs waren wir in kleineren Gruppen von 10 Menschen. Darunter war auch eine Familie mit 3 Kindern im Alter von 5 bis 11, die die Tour problemlos meistern konnten. Der Weg war nicht besonders schwierig, allerdings muss man sich an die hohe Luftfeuchtigkeit erstmal gewöhnen.

Man sieht derartig viele Tiere, dass kurz das Gefühl aufkommen könnte, jemand sitze im Gebüsch und lässt diese auf die Touristen los. Wir sahen alle vier in Costa Rica beheimateten Affenarten (Klammeraffen, Totenkopfäffchen, Brüllaffen und Kapuzineräffchen), ein Faultier mit Baby, einen Fischadler, Agutis und sogar einen Tapir. Beeindruckend sind aber auch die großen Würgefeigen und der Rio Serena, in dem es Krokodile gibt.

Nach einem Mittagessen (auch hier gab es eine vegetarische Option aus Palmherzen) in der Sirena Ranger Station fuhren wir wieder Richtung Drake Bay und machten noch einen weiteren Stopp an der San Pedrillo Station. Das Highlight: ein Bad in einem natürlichen Schwimmbecken mit Wasserfall. Auf dem Rückweg sahen wir dann auch endlich das Krokodil, vor dem eine Menge Schilder warnten: Es wartete gemächlich in der Brandung auf Beute, während wir in seinem Rücken 20 m entfernt „seinen“ Fluss kreuzen mussten.

Und wenn du denkst, es kann nicht kitschig-schöner werden: Auf dem Rückweg sprangen noch einige Delfine neben unserem Boot her.



Weitere Ausflüge nahe Drake Bay:


Bahia Drake Public Trail: Dieser Wanderweg führt direkt an der Küste entlang bis zur Playa San Josecito, die man alternativ nur mit dem Wassertaxi erreicht. Insgesamt ist er knapp 10 km lang – da unsere Unterkunft aber etwa in der Mitte des Weges lag, machten wir daraus zwei Tagesausflüge.

Der erste Weg führte uns Richtung Playa Colorada, den „Hauptstrand“ von Drake Bay, wo es etwas mehr Infrastruktur inklusive Supermarkt gab – die Sonnencreme war uns bereits ausgegangen. Nach einem anfänglichen ordentlichen Schauer, der zu einer kurzen Demotivation führte, hatten wir eine tolle Tour vorbei an einsamen Buchten, durch Regenwald und am Ende sogar über eine abenteuerliche Hängebrücke. Der Strand selbst überzeugte uns nicht, da er deutlich touristischer und wuseliger war als unsere abgelegene Lodge (wobei „touristisch“ doch ein bisschen übertrieben ist). Die Mädels wurden mit einem Eis belohnt, während Jann mit einem der Einheimischen einen Rücktransport zur Lodge verhandelte.

Hängebrücke nahe Drake Bay
Hängebrücke nahe Drake Bay

Den Weg in Richtung der Playa San Josecito unternahm ich mit unserer Fünfjährigen. Laut unserem Gastvater mussten wir dabei einen Fluss durchqueren, den Rio Claro, dessen Tiefe von Flut und Ebbe abhing. Diesen Teil des Bahia Drake Trails fand ich noch viel schöner als den ersten. Wir sahen viele Affen und rote Aras, ehe wir den berüchtigten Fluss durchquerten, der auf dem Hinweg noch nicht sehr herausfordernd war, aber schon eine gewisse Strömung erkennen ließ. An der geschützten, wohl auch korallenreichen Playa San Josecito picknickten wir und schnorchelten ein wenig in dem flachen Wasser. Auf dem Rückweg war der Wasserpegel im Fluss doch schon fast auf Hüfthöhe gestiegen, aber noch gut zu durchwaten. Andere Gäste der Lodge berichteten allerdings, dass sie 2 Stunden später hindurch schwimmen mussten.


Und dann war unsere Zeit in Drake Bay auch schon fast vorbei. Wir genossen noch einen Abend den Sternenhimmel – ohne Lichtverschmutzung, wurden noch einmal von einem Brüllaffenkonzert geweckt, und am letzten Tag bis zu einer nahe gelegenen Bucht gebracht, von wo aus uns ein Wassertaxi zur Drake Bay brachte.

Von dort startete um 7:00 Uhr morgens ein Boot-Shuttle nach Sierpe, wohin wir unseren Mietwagen bestellt hatten. Die Fahrt dauert etwa 90 Minuten und führt zunächst an der Küste entlang, ehe man in den von Mangroven gesäumten Rio Sierpe einbiegt. Wir saßen in einer bunten Mischung aus Touristen, Einheimischen, einem Ventilator, Dieselkanister und einer unentspannten Katze.

In Sierpe angekommen nahmen wir den treuen Begleiter der nächsten zwei Wochen von einem sehr freundlichen Mitarbeiter unserer Autovermietung in Empfang. Neben den Flügen war der Mietwagen sicherlich einer der größten Kostenblöcke, bedeutete aber für uns ein gutes Stück mehr Entspannung und Unabhängigkeit.

Und auf ging es zu unserem nächsten Reiseziel – dem Nebelwald von Monteverde!


Stopp 3: Der Nebelwald von Monteverde/ Santa Elena


Wurden wir morgens noch von den Brüllaffen in einem Baum direkt vor unserer Hütte geweckt, lagen wir nun – eine lange Reise später – mit einigen Decken mehr und einer langen Jacke in unserer bezaubernden Unterkunft in der Nähe vom geschäftigen Santa Elena. Der Regen prasselte aufs Dach und es stürmte ein bisschen. An den Schuhen klebten Kuhfladen, weil wir kurz nach der Ankunft abends halbblind über die Kuhwiese zum Stall gestolpert waren, weil die Kinder augenblicklich die Kälbchen füttern wollten (das durften dann zwar überwiegend die Eltern übernehmen, aber die Kinder waren trotzdem angetan).

Wir hatten uns in einem der drei Häuschen auf einem ökologischen Bauernhof einige Kilometer außerhalb des touristischen Hotspots von Monteverde eingemietet. Im Kühlschrank hatten uns unsere Frühstücksutensilien erwartet (Brot, frische Milch, 2 Dutzend (!!) Eier, Obst, Butter, Saft und Marmelade). Die letzten Kilometer auf dem Weg in den Nebelwald hatten sich auf der gewundenen Straße etwas gezogen, dafür wurden wir mit wunderschönen Ausblicken in die Berge belohnt.

Die Impressionen von der Fahrt waren nicht alle idyllisch – so gab es auch unendlich viele Palmenkulturen und Palmölraffinerien; unendlich viele kleine Stände am Straßenrand, die Obst und sonst was verkauften; Armut, armselige Hütten und slumartige Wohngebiete direkt neben den Touristenorten. Auch hier wurde uns wieder bewusst, dass wir im Vorfeld doch ein stark gefärbtes „Pura Vida“ - Bild von Costa Rica hatten.

Auf dem Weg hatten wir uns in einem MaxiPali für die kommenden Tage der Selbstversorgung gewappnet und festgestellt, dass man beim Einkaufen in Costa Rica nicht unbedingt sparen kann. Wir gaben wieder viel Geld für Sonnencreme aus, fanden aber halbwegs bezahlbare Pants für die kleine Tochter. Günstig und sehr lecker waren eigentlich nur Ananas. ;)

Plötzlich andere Aussichten
Plötzlich andere Aussichten

Wir verbrachten drei Nächte im Nebelwald, der sich nicht nur wettertechnisch komplett vom Osa Peninsula Regenwald unterschied. Aufgrund seiner Höhe auf circa 1500 m liegt er eigentlich immer in den Wolken (daher der Name) und bietet ein unglaublich vielseitiges Ökosystem. In Monteverde kann man ihn auf diverse Arten entdecken.



Erlebnisse in Santa Elena:

  • Monteverde Butterfly Garden, wo wir dank eines engagierten Guides sehr viel über Schmetterlinge und anderes Getier erfuhren und die wunderschönen Morphofalter von nahem sehen konnten.

  • Nightwalk im Bosque Eterno de Los Niños mit Sichten einer echten Tarantula, vielen Vögeln, einer Stabheuschrecke und einiger winziger Frösche. Auch hier führte uns wieder ein sehr netter Guide in einer kleinen Gruppe (es gab spezielle Gruppen für Familien) durch den Wald. Es war für uns Eltern sehr interessant, aber für die Kinder eigentlich ein bisschen zu spät und da sie kein Englisch verstehen, irgendwann leider auch ermüdend. Unsere Preschooler-Trage rettete uns mal wieder.

  • Monteverde Selvatura Hanging Bridges: touristischer geht es wohl kaum, es war mit um die 170 Dollar für uns vier echt teuer, aber insbesondere für die Mädels ein echtes Erlebnis. Es gibt mehrere Hängebrückenparks in der Region, in denen man über unterschiedlich lange und hohe Hängebrücken durch die Baumwipfel des verwunschenen wirkenden Waldes mit seinen moosigen Stämmen und Farnen läuft. Dieser hier war uns von einem Pärchen in Drake Bay empfohlen worden und beinhaltete am Ende noch eine Führung durch ein Sloth Sanctuary, in dem zu dem Zeitpunkt 12 verwaiste oder gerettete Faultiere lebten. Im Gegensatz zum Leben in der freien Natur müssen diese Tiere nicht so stark mit ihren Energiereserven haushalten. Daher krabbelten sie über Leitern oder Wege, hingen ausgiebig mampfend kopfüber in einer Essensschale und scherten sich insgesamt recht wenig um die verzückten Besucher (uns eingeschlossen).



Nach drei Tagen ging es dann erstmal wieder in wärmere Gefilde Richtung Pazifikküste auf die Nicoya-Halbinsel nach Montezuma.


Stopp 4: Montezuma/ Nicoya-Halbinsel


Was für Strände! Was für ein Essen! Das kleine alternative Aussteigerdorf im Süden der Halbinsel überraschte uns positiv mit wunderschönen Buchten und vielen großartigen Restaurants mit dem besten vegetarischen Angebot Costa Ricas. Wir gönnten uns die vegane Version des Gallo Pinto zum Frühstück in einem wunderbar dekorierten Garten, abends vernichteten die Kinder Unmengen von frittierten Kochbananen (Patacones) mit Guacamole. Es gab zwei schöne Spielplätze und nicht sehr überlaufene Strände. Unser Hotel hatte einen kleinen Pool, an dessen Rand sich Leguane sonnten und Kapuzineräffchen durch die Bäume sprangen. Die Mücken waren uns weniger willkommen.


Ein Highlight war für uns auch der dortige (Achtung: kostenlose!!) Wasserfall . Schon der Weg dorthin war unerwartet spannend – von einem Schotterparkplatz wanderten wir über einen recht holprigen Weg mit Affenbesuch, Flussüberquerung und Seileinsatz bis zu einem Becken, in den der Wasserfall rauschte. Wir picknickten, schwammen und bekamen ein wenig Schnappatmung, als wir sahen, wie einige Jugendliche sich die Felsen nach oben hangelten und entlang des Wasserfalls nach unten sprangen. Insgesamt ein interessanter, auch mit Kindern gut machbarer Ausflug, aufgrund einiger kleinerer Kletterpartien würde ich bei kleineren Kindern eine Trage empfehlen (wir waren sehr dankbar dafür).


Bevor wir nach 4 Nächten weiterreisten, besuchten wir noch den Cabo Blanco Nationalpark, der nicht sehr überfüllt war und einen schönen, leicht begehbaren Trail hat. Ganz in der Nähe befindet sich das Indigena Café & Chocolate, das liebevoll und begeistert geführt wird. Wir bekamen viele Infos zu Anbau und Verarbeitung der Kaffee- und Kakaobohnen, die von einem indigenen Volk bezogen werden. Ganz euphorisch bestellten wir den 100% Kakao und dazu noch die köstlich aussehenden Schokoladenbrownies. Das ganze kostete zwar etwas Geld, war aber ja für einen guten Zweck.

Den industriezuckerverwöhnten Gaumen der Kindern schmeckte ihr Milchkakao nicht allzu gut, sodass das meiste bei uns Eltern landete.

Ihr Lieben – so schlecht haben wir uns lange nicht gefühlt. Wenige Stunden später (wir schafften es noch grade zu unserem nächsten Ziel) bekamen wir Eltern massive Bauchbeschwerden, Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme. Das ganze dauerte eine Nacht, am nächsten Morgen war alles wieder vorbei. Allein der Anblick von Schokolade war für viele Wochen tatsächlich ein Graus. Montezumas Rache war für uns tatsächlich eine Überdosis an reinem Kakao. Muss man erstmal schaffen!

Nichtsdestotrotz – das Café ist eine absolute Empfehlung!

Indigena Café & Chocolate
Indigena Café & Chocolate

Stopp 5: Curubandé/ Rincon de la Vieja


Dieser Nationalpark ist ganz anders als die, die wir zuvor besucht hatten. Der zugehörige Vulkan ist noch aktiv, der Kraterpfad seit dem letzten Ausbruch 2011 gesperrt. Im Park selbst gibt es heiße Quellen, Schlammlöcher und Fumarolen (Erdlöcher, aus denen Gas entweicht). Die Landschaft ist teilweise trocken, teilweise tropisch. Wir gingen den gut ausgebauten (teilweise bohlenbedeckten) Rundweg im Sector Las Pailas, der eine Länge von 3,2 km hatte. Fast zu spät hatten wir festgestellt, dass man die Tickets für den Nationalpark online reservieren muss – hier bekamen wir auch nur noch einige Resttickets. Da es in dem Park sehr warm (und voll) werden sollte, waren wir einige der ersten Gäste, was sich definitiv auszahlte. Für die Kinder waren stinkenden, blubbernden Schlammlöcher ein echtes Erlebnis.

Schlammlöcher
Schlammlöcher

Unsere Unterkunft für drei Nächte befand sich in Curubandé, einem winzigen Ort, bekannt für den Zugang zum La Leona Waterfall, den man im Rahmen einer Tour nur durch einen Fluss erreicht. Diese unternahmen wir nicht, stattdessen hatten wir einige schöne Ausflüge in die Umgebung:

  • Poza los Coyotes, ein wunderbarer, blau-türkiser Fluss, der aus dem Rincon de la Vieja stammt - mit kleinen Wasserfällen, Schluchten und Schwimmbecken. Hier tummelten sich nebst entspannten Leguanen auch viele Einheimische auf dem großen Picknickplatz. Der Eintritt war für costaricanische Verhältnisse relativ gering (ca. 9 Euro für uns vier).

    Poza los Coyotes
    Poza los Coyotes
  • Liberia, Hauptstadt der Provinz Guanacaste – hierhin rollten wir mit den letzten Tankreserven nach Besuch des Nationalparks, da unser Dörfchen keine Tankstelle hatte (was wir dummerweise vorher nicht gecheckt hatten). Nachdem wir am Vorabend mit dem, was der Curubandé Supermercado hergegeben hatte, ein eher improvisiertes Essen kreiert hatten, stockten wir hier ein paar Vorräte auf, brachten die geschriebenen Postkarten zur Bank (Briefkästen gibt es in Costa Rica nicht) und besuchten eine Art Großmarkt, in dem es wirklich alles gab. Aus einem kleinen Café, das ein bisschen europäisch angehaucht war, beobachteten wir einfach das alltägliche Treiben auf der Straße, während wir hervorragende Maracuja-Tarte und Tres-leche (Kuchen aus drei Milchsorten) aßen. Nach mehreren Tagen Natur war dieser kleine Ausflug unter Menschen zwar nicht sonderlich spektakulär, aber irgendwie sehr nett.

  • Llanos de Cortes Wasserfall – ein Sonntagstreffpunkt nahe der Panamericana. Schöner Wasserfall mit teilweise flachen Schwimmbecken, perfekt für Familien. Nette Atmossphäre, viele Einheimische mit Kind und Kegel, über uns eine Horde Brüllaffen in den Bäumen.

Llanos de Cortes
Llanos de Cortes

Unsere Wohnung war eine über AirBnB gebuchte rustikale Hütte, zu der eine Terrasse und ein weißes Pferd gehörten. Ein weiterer Mitbewohner war eine riesige Kakerlake, die am letzten Abend plötzlich im Schlafzimmer auftauchte. Wir versteckten uns unter unseren Moskitonetzen und hofften, dass sie keine Ambitionen haben würde, zu uns ins Bett zu krabbeln (die Googlesuchen versprachen fürchterliches). Glücklicherweise begnügte „Timmy“ sich damit, die Nacht an der Unterseite der Matratze zu verbringen, wo wir sie am nächsten Tag fanden.


Stopp 6: Bijagua/ Tenorio Nationalpark


Wie hatte ich mich auf den Tenorio Nationalpark gefreut! Auf den strahlend türkisblauen Rio Celeste, die blubbernden heißen Borbollones und den Punkt, an dem ein klarer Fluss plötzlich türkisblau wird. Die Tickets hatten wir im Vorfeld brav reserviert. Und dann überraschte Bijagua uns mit drei Tagen fast durchgehenden Regens und – bei Besuch des Nationalparks – Nebel. Wir liefen tapfer bis zum Wasserfall und stiegen viele Stufen hinunter, um ihn in all seiner Pracht sehen zu können, aber wetterbedingt war das Erlebnis doch ziemlich reduziert. Anschließend brachen wir den Weg ab – und auch, wenn wir gerne von uns behaupten, keine Schönwettertouristen zu sein, war ich wirklich sehr enttäuscht. Eine Entschädigung bot allerdings der hoteleigene Trail entlang des Flusses Bijagua. Das kleine Mädchen schlief trotz Regen schnell in ihrer Trage ein und so marschierten wir relativ entspannt durch recht unberührten, mystischen Nebelwald zu einem brausenden Wasserfall. Glücklicherweise hatten wir außerdem einen kleinen überdachten Pool im Hotel, den die Mädels ausgiebig nutzten.

In Bijagua gibt es außerdem einige sehr leckere Restaurants, die auch gute vegetarische Optionen anboten. Im Hummingbird Cafe aßen wir neben einem kleinen Garten, in dem jede Menge Singvögel und Kolibris herumschwirrten.


Stopp 7: El Castillo/ nahe La Fortuna/ Parque Nacional Volcàn Arenal


Das Wetter hält sich nicht immer an die Regen- oder Trockenzeit – und so regnete es auch, als wir uns dem kleinen Ort El Castillo direkt am Arenalstausee näherten. Glücklicherweise wurde es die nächsten Tage aber etwas trockener und die klammen Klamotten bekamen eine Chance zu trocknen.

Unser Ziel war der Vulkan Arenal, der als der jüngste und aktivste Vulkan in Costa Rica zählt (letzter Ausbruch war 2010). Ihm nahe liegt die touristisch sehr gut ausgebaute Stadt La Fortuna, von der aus man diverse Aktivitäten in der Umgebung starten kann. Sehr beliebt sind hier auch die heißen Quellen – von Luxusthermalquellen bis hin zu einem kostenlosen Bad im warmen Vulkanwasser ist hier für jedes Budget etwas zu haben.

Der Name der Stadt („Die Glückliche“) geht übrigens nicht, wie man häufig hört, darauf zurück, dass sie bei einem großen Ausbruch 1968 verschont wurde, sondern basiert auf den fruchtbaren Böden in der Umgebung.

Ich hatte mich bei der Planung bewusst für das etwa eine halbe Stunde entfernt liegende El Castillo entschieden, da wir – man hat es vielleicht ja schon bemerkt – nicht gerne mitten in den Touristenzentren übernachten. Wenn man mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein sollte, ist La Fortuna aber sicherlich die beste Alternative – und auch wenn es definitiv ein touristischer Ort ist, gibt es hier keine Bettenhochburgen oder ähnliches.

Unser Hotel bestand aus mehreren kleinen Häuschen, umgeben von einem weitläufigen Gelände mit ökologischen Gemüsegarten, einer Yogahütte mit Blick auf den Vulkan und einem kleinen Pool. Vom Ufer des Sees aus hat man (bei guter Sicht, die gar nicht so häufig ist) einen schönen Blick auf den El Arenal.

Unternehmungen in La Fortuna und Umgebung:

  • wir nahmen an einer sehr spannenden Kaffee- und Kakaotour südwestlich von La Fortuna teil (einziger Wermutstropfen sicherlich, dass wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wieder in der Lage waren, Schokolade ohne starke Übelkeit zu begegnen). Wir lernten einiges über den Anbau und die Weiterverarbeitung der Bohnen, durften Zuckerrohr pressen und Pralinen selbst machen.

    Schokoladenzubereitung
    Schokoladenzubereitung
  • Rio Chollin – eine natürliche heiße Quelle, nicht mehr ganz so geheim, wie sie mal war. Wenn man aus La Fortuna Richtung Nationalpark fährt und die edlen Thermalquellen hinter sich lässt, wird man irgendwann von sehr motivierten „Parkanweisern“ an die Straße gewunken und „darf“ hier für ein paar Colones parken. Diese sind nicht legal, werden aber geduldet – und klar, man muss sicherlich nicht die 10 Dollar bezahlen, die dort manchmal gefordert werden, aber irgendwie muss doch jeder schauen, wie er über die Runden kommt. Und der Zugang zum Fluss ist dann zwar nicht mehr als ein Loch im Zaun, aber dafür kostenlos. Und es war schon toll, sich in das knietiefe Wasser zu legen, Blick in den Regenwald, und die Kinder plantschen und mit den vielen Steinen Türme bauen zu lassen. Wir hatten eine nette Zeit!

  • Parque Nacional Volcàn Arenal

    Vielleicht habt ihr schon gemerkt, dass man in Costa Rica wirklich für gefühlt jede noch so kleine Sehenswürdigkeit Eintritt bezahlt. Und häufig hatten wir auch das Gefühl, dass die Eintrittsgelder in die Projekte zurückgeführt wurden. Das ist der Weg, den Costa Rica für sich gefunden hat, und der verhindert, dass der Regenwald aus anderen kommerziellen Gründen abgeholzt wird. Dennoch schluckten wir ein wenig, als wir am Eingang des Nationalparks 40 Dollar zahlen mussten.

    Auf dem Parkplatz wurden wir von drei sehr hübsch anzusehenden, aber ziemlich dreisten Mockpie Jays begrüßt, die es auf unser Picknick abgesehen hatten und aufgrund ihrer Erfolglosigkeit ihre Schnäbel wütend in die Autoscheiben hämmerten.

    Der Weg in den Park war recht eben und wir liefen entspannt bis zu einer Treppe , auf der sich eine Touristenmasse um einen Guide gebildet hatte, der eine giftige, neongelbe Schlange auf einem Ast erspäht hatte. Sie war nicht sonderlich groß und wahrscheinlich wären wir alle an ihr vorbeigelaufen. Über die Treppe ging es durch dichten Regenwald und dann über Lavabrocken bis zu zwei Aussichtspunkten auf den Vulkan. 1992 war an dieser Stelle der letzte relevante Ausbruch, doch bis auf die Gesteinsbrocken war schon wieder alles dicht bewaldet. Weiter ging es über einen matschigen Weg bis hin zu einem 400 Jahre alten Kapokbaum mit riesigen Wurzeln (der leider kurze Zeit vorher umgeknickt war).

    Blick auf den Arenalsee
    Blick auf den Arenalsee

Insgesamt war der Rundweg 6 km lang und für Kinder gut machbar. Dennoch wünschten wir uns für den Nachmittag etwas Entspannung und so fuhren wir zu den


  • Thermales Laureles – die günstige Familienversion, wenn man die heißen Quellen besuchen möchte. Ohne Kinder hätten wir uns sicherlich einen Tag in einem der wirklich toll aussehenden „edlen“ Resorts gegönnt, aber ehrlich gesagt passte dieses Familienbad viel besser. Es gab verschiedene Spaßbecken mit Rutschen, mehrere unterschiedlich heiße Becken zum Entspannen und viele Einheimische, die mit vollem Aufgebot riesige Picknicks veranstalteten (es hat einen Grund, dass die Picknickplätze Stromanschluss haben – da kann man direkt den Reiskocher und Minikühlschrank mitbringen).

    Vulkan Arenal
    Vulkan Arenal

Und dann waren auch schon 3,5 Wochen Costa Rica vorbei. Nach wettertechnisch durchwachsenen Tagen verabschiedete der Vulkan uns mit einem Blick auf seine bis dato versteckte Spitze und im schönsten Sonnenschein fuhren wir etwa drei Stunden zurück nach Alajuela, wo wir unser ziemlich verdrecktes Auto waschen und staubsaugen ließen und dann ganz nostalgisch einen Kaffee auf dem Spielplatz zu uns nahmen, auf dem wir auch den ersten getrunken hatten.


Reiseimpfungen für die Costa Rica Reise:


Empfohlen werden alle Impfungen, die euer Kind zu diesem Zeitpunkt laut STIKO Impfkalender haben sollte. Zusätzlich empfohlen bei allen Reisenden:

  • Hepatitis A (eine Impfung reicht schon für einen 95% Schutz 2 Wochen nach der 1. Impfung, die zweite Impfung dient als Auffrischimpfung 6 Monate später)

  • Meningokokken B (mittlerweile von der STIKO empfohlen, muss i.d.R. aber noch in Vorleistung bezahlt und eingereicht werden) und Meningokokken ACWY für alle bis 26 Jahre

  • Dengue (empfohlen nur, falls ihr schonmal nachgewiesen Dengue hattet)


Langzeitaufenthalte:

  • Hepatitis B (bekommen die Kinder mit den normalen Impfungen)


Reisen unter einfachen Bedingungen:

  • Typhus

  • ggf. Cholera

Tierkontakte

  • Tollwut

Bei Einreise aus Gelbfieberländern:

  • Gelbfieber


Reiseapotheke/Vorbereitung:


  • Malariaprophylaxe: zum Stand jetzt (5/25) geringes Malariarisiko und keine generelle Empfehlung für die Malariaprophylaxe, vereinzelt gibt es jedoch Ausbrüche von Malaria in einzelnen Regionen. Hier bitte genau erkundigen, wie es zu eurem Reisezeitpunkt und auf der Route aussieht

  • Mückenschutz! Mücken übertragen nicht nur Malaria, sondern auch diverse andere Erkrankungen (Chicungunya, Dengue). Achtet also v.a. auch bei euren Kindern auf einen guten Mückenschutz

  • Sonnencreme: fangt erst gar nicht unter LSF 50 an, wenn möglich kauft euch einen höheren Schutz vor Ort. UV-Kleidung macht ebenfalls Sinn


Nice to know/ Facts:


Zeitverschiebung Costa Rica: 7 Stunden zurück

Hauptreisezeit: November bis April

Sprache: Spanisch, aber jeder kann Englisch


Kommentare


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Über mich

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Hallo, ich bin Julia! Erst seit unsere erste Tochter auf der Welt ist, hat uns so richtig das Reisefieber gepackt - und nun schreibe ich über Urlaub mit (kleinen) Kindern und viel zu wenig Urlaubstagen. Als Ärztin liegt mir außerdem besonders das Thema sicheres und gesundes Reisen am Herzen!

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